Teppiche im Museum und zu Hause

Teppiche sind Ausdruck gelebter Kultur, und so blickt die Teppichmanufaktur auf eine jahrtausendealte Geschichte zurück. Die meisten Prachtexemplare stammen aus dem Orient oder aus Asien. Heutzutage lassen sich diese Kunstschätze auch in Museen bewundern, sogar in Deutschland. Hier können sich Besucher Inspiration holen für die Einrichtung ihrer eigenen vier Wände.

Die Ursprünge des Teppichs

Die Teppichherstellung geht auf die Anfänge der menschlichen Kultur zurück. Als Vorstufe des Webens gelten das Flechten und Knüpfen, die schon seit jeher Teil des Lebens auf dem Bauernhof oder bei den Nomaden waren. Die handgefertigten Teppiche wurden für den Eigenbedarf hergestellt.

Im Altai-Gebirge in Südsibirien haben Archäologen den frühesten Fund eines geknüpften Teppichs ausgegraben. Er gilt als Vorläufer des Orientteppichs. Gewebte Exemplare stammen aus dem Abendland und wurden meist mithilfe einer Maschine gefertigt. Die ersten mechanischen Webstühle wurden bereits im 18. Jahrhundert entwickelt und Anfang des 19. Jahrhunderts in England serienmäßig auf den Markt gebracht.

Teppiche im Wohnumfeld

Die Vielfalt der Teppicharten ist riesengroß. Sie reicht von klassischen Kelims und anderen Orientteppichen über Teppiche aus Wolle, Viskose oder wetterbeständigem Kunststoffmaterial bis zu Sisal und Bambus. Je nach Wohnumfeld und Inneneinrichtung kann man mit den Bodentextilien inspirierende Akzente setzen und der Einrichtung eine besondere Note verleihen.

Es ist nicht immer einfach, den passenden Teppich zu finden, aber der Laie kann sich Hilfe bei Experten holen, wie etwa bei Trendcarpet, einem der führenden Online-Teppichhändler in Europa mit einem großen Sortiment. Die Heimtextilien werden unter Fair & Care-Bedingungen auf der ganzen Welt hergestellt, oftmals in renommierten Manufakturen. Da hier direkt mit den Produzenten ohne Zwischenhändler zusammengearbeitet wird, sind günstige Preise garantiert, auch für edle Perserteppiche.

Iranisches Teppichmuseum

Der Ursprung der Perserteppiche liegt im heutigen Iran. Kein Wunder, dass sich hier auch eines der bedeutendsten Teppichmuseen der Welt befindet. In der Ausstellung in Teheran ist sogar eine Nachknüpfung des ältesten Teppichs aus dem Skythengrab in Sibirien zu sehen. Das Original wird in der Eremitage in St. Petersburg verwahrt.

Die zwei großen Hallen des Museums in Irans Hauptstadt zeigen zweihundert Meisterwerke handgeknüpfter und gewebter Kelims. Sie stammen aus den Handwerkszentren Kerman, Kashan, Isfahan, Khorasan und Kurdistan.

Zu den bedeutendsten Exemplaren gehört ein Teppich aus der Safawiden-Era, der als Sangeshku bezeichnet wird. Weitere kostbare Stücke zeigen typische florale oder Tiermuster, die auf uralte Familientraditionen zurückgehen.

Teppichmuseen in Deutschland

Wer mehr über die Teppichherstellung erfahren möchte, kann sich nach Sachsen aufmachen. Im Teppichmuseum Oelsnitz im malerischen Schlosskomplex von Voigtsberg empfängt ein fliegender Teppich die Besucher.

Hier erhält man Antworten auf die Fragen, welche Eigenschaften ein Teppich haben muss, welche Materialien für die Herstellung gebraucht werden und welche Herstellungsarten es gibt. Unter anderem lassen sich historische Webmaschinen bewundern.

Hier kann man sich inspirieren lassen, um später selbst im Fachhandel nach passenden Exemplaren für die eigene Wohnung zu stöbern. Ob handgeknüpfte Orient-Klassiker oder moderne Viskose-Läufer – Teppiche sorgen für ein wohnliches Ambiente und verleihen dem Raum Wärme.

Online-Händler wie Trendcarpet.de geben hilfreiche Tipps und erleichtern den Kaufprozess durch eine umfangreiche Auswahl an Modellen, Designs und Farben. Hier kann man genau nachvollziehen, woher die Teppiche stammen und die Informationen mit dem neu erlangten Wissen aus den Museen in Verbindung bringen.

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