Das Miniatur-Wunderland

Eines der populärsten Museen Deutschlands ist das Miniatur-Wunderland in Hamburg. Das Miniatur-Museum befindet sich direkt im Hafen nahe des Speicherstadtmuseums und der Elbphilharmonie, Kehrwieder 2/Block D. Es wurde im Millennium-Jahr 2000 gegründet und zählt mittlerweile zu den absoluten Top-Attraktionen der Hafenstadt. Das Miniatur-Wunderland verfügt über eine Ausstellungsfläche von weit mehr als 1.400 Quadratmetern und lockt jährlich Millionen Besucher aus dem In- und Ausland an.

Was das Museum auszeichnet, ist seine Vielfalt, Lebendigkeit und Originalität. Denn es handelt sich keinesfalls um eine gewöhnliche Modell-Eisenbahn mit ein wenig Deko, bei der sich im Prinzip nur die Lokomotiven und Waggons bewegen. Tatsächlich wurde das Wunderland sogar schon durch einen Eintrag in das weltberühmte Guinnessbuch der Rekorde gewürdigt. Und aufgrund seiner Größe kann eine Begehung locker mehrere Stunden dauern. Es gibt riesige Bahnhöfe, Gleis- und Straßenabschnitte sowie Abertausende von Figuren, unzählige Fahrzeuge und Gebäude und noch vieles mehr.

Zu sehen sind detailgetreue Nachbildungen verschiedenster Szenarien aus aller Welt. Natürlich wurde auch ein Bereich der Heimatstadt Hamburg gewidmet. Dieser umfasst knapp 200 Quadratmeter und zeigt einen kompletten Nachbau. Neben weiteren Regionen Mitteldeutschlands sind auch Nachbildungen der Nachbarländer Österreich, Schweiz sowie Italien vorhanden. Weiterhin wurden auch Skandinavien, Frankreich, Monaco und sogar Nord- und Südamerika in den Anlagenkomplex integriert. Zu den Highlights zählen beispielsweise die Kirmes bei Nacht, die Las-Vegas-Nachbildung, die Schweizer Alpen oder Venedig.

Eine Besonderheit der Anlage ist, dass alle nur erdenklichen Elemente elektrifiziert, beleuchtet und teilweise sogar beweglich sind. Es wurde nichts unversucht gelassen, so vielen Arealen wie möglich Leben einzuhauchen und sie zu kleinen lebendigen Schauplätzen zu machen. Ständig arbeiten Hunderte von Modellbauern daran, die Bahn zu erweitern und zu warten, und immer wieder kommen auch neue Teile hinzu. Während einer Begehung können die Besucher eine Vielzahl origineller Begebenheiten beobachten, die sowohl zu verschiedenen Tages- als auch Jahreszeiten stattfinden.

Über die gesamte Anlage verteilt sind kleine Easter-Eggs – sowohl Dinge, die man aus in der realen Welt nur allzu gut kennt oder eben solche, die eher unmöglich oder zumindest undenkbar wären –

zu finden, die nicht nur die kleinen Gäste regelmäßig zum Schmunzeln bringen. Man kann beobachten, wie Flugzeuge starten und landen, Schiffe in Häfen einlaufen, Riesenräder sich drehen und sogar Skilifte und Raketenstarts werden simuliert. Viele der Schaubereiche wurden derartig naturgetreu inszeniert, dass man für einen Augenblick leicht vergessen kann, dass sie nicht echt sind. Ein Besuch im Miniatur-Wunderland ist wie eine kleine Weltreise, bei der man viele Abenteuer gleichzeitig erleben kann.

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